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912D auf dem Weg aus dem engen Tunnel.

 

Die Abmessungen der 912D paßt perfekt für Tunnel-Arbeiten.

 

Der Fahrer muß sehr aufmerksam sein beim Fahren im Tunnel.

 

Keine Platzangst im Tunnel mit den Hydrema 912D !

 

Eine der bedeutendsten Verkehrsadern des Rhein-Neckar-Raums wird sicherer gemacht: Am so genannten Saukopftunnel sind seit Oktober 2009 Männer wie Maschinen am Werk, um parallel zu dem Tunnel einen Flucht- und Rettungsstollen zu bauen.

Speziell dafür ist ein Hydrema 912D Dumper im Einsatz, der erstmalig mit einem Dieselpartikelfilter und einer Feuerlöschanlage ausgestattet wurde – und somit auch im Untertagebau stark ist.

 

In der Nähe von Mannheim, in Weinheim an der Bergstraße, führt der Saukopftunnel in östlicher Richtung nach Birkenau und Nieder-Liebersbach in Hessen. Er ist mit einer Länge von 2,7 Kilometern der längste einröhrige und im Gegenverkehr betriebene Straßentunnel nördlich der Alpen. Und als zentrale Verkehrs-Verbindung zwischen dem Rhein-Neckar-Raum und dem Weschnitztal wird er an Werktagen im Durchschnitt von 20.400 Fahrzeugen durchfahren. Die Autofahrer können so die enge und windungsreiche Talstraße meiden und den 348 Meter hohen Saukopf passieren. „Im Zuge diverser Brandunfälle in den letzten Jahren wurden neue Richtlinien festgesetzt, die für Tunnel ab einer gewissen Länge gelten“, sagt Christian Schönlechner (35), Bauleiter der für den Tunnelbau beauftragten Firma Jäger Bau GmbH. So muss auch der 11 Jahre alte Saukopftunnel auf einen hohen sicherheitstechnischen Standard gebracht und mit eine Fluchttunnel nachgerüstet werden.

 

Die geplanten Baukosten in Höhe von rund 30 Millionen Euro trägt der Bund. „Seit fünf Monaten bauen wir. Bis März 2012 soll alles fertig sein“, sagt Schönlechner zuversichtlich. Einfach ist die Arbeit nicht: Der Tunnel soll mit wenigen Auswirkungen auf den Verkehr möglichst während der Stoßzeiten offen gehalten werden. Denn nicht nur Tausende von Arbeitnehmern, auch Handwerker, Lieferanten und die Tourismusunternehmen sind auf die Strecke angewiesen. „Es wird voraussichtlich während der ganzen Bauzeit nur zu kurzzeitigen Sperrungen kommen. Aber für die Sprengarbeiten im Bereich der Portale waren sie nötig.“ Bei den Sprengungen kommt Maxam zum Einsatz. Sprengmeister Georg Eberhard schätzt, dass insgesamt zehn Tonnen Sprengstoff verbraucht werden, bis der Durchbruch fertig ist. Ungefähr 300 Meter hat die Vorarlberger Firma Jäger Bau GmbH aus Schruns den Tunnel von beiden Seiten schon in den Berg getrieben.

 

Und die Wände mit Flüssigbeton ausgespritzt und notwendige Installation getätigt. Gut 2.700 Meter wird die Fluchtröhre lang, die parallel zum Saukopftunnel verläuft. Alle 300 Meter müssen Querstollen als Verbindung zwischen Saukopftunnel und Fluchttunnel in den massiven Fels gesprengt werden. Diese ausschließlich begehbaren Fluchtstollen gewähren ein hohes Maß an Sicherheit und mindern das Gefahrenrisiko. Sollte ein Unfall im Tunnel passieren, können die Autofahrer durch ein Schleusensystem in die Rettungsröhre gelangen, ohne dass Rauch in die Stollen gelangt. Und kommen über diese ins Freie! Ebenso wie die Rettungsstollen der Sicherheit dienen, müssen Sicherheitsbestimmungen während des Baus eingehalten werden, um die Bauarbeiter nicht zu gefährden. Denn sie arbeiten in schwierigen Verhältnissen. Es ist eng und stickig. Hier muss für genügend Frischluft und einen ausreichenden Brandschutz gesorgt werden. „Zudem gehören zu den wichtigsten Bestimmungen, dass nur Dieselgeräte im Tunnel arbeiten dürfen und außerdem Russpartikelfilter und automatische Feuerlöschanlagen am Baufahrzeug angebracht sind“, berichtet Schönlechner.

 

"Der Hydrema 912D Dumper ist dabei sehr günstig für uns im Vergleich zu anderen Tunnelgeräten wegen seiner Leistung und seines Profils. Der Hydrema 912D Dumper wird für die Abräumarbeiten im Fluchttunnel eingesetzt und schafft beispielsweise die Schuttmassen der Gesteinsexplosionen aus dem Tunnel. Einen Dumper haben wir seit Januar, und der zweite kommt bald", sagt Christian Schönlechner. Roland Frank, Geschäftsführer bei Hydrema, informiert: „Für dieses Projekt haben wir zusammen mit Jäger Bau zum ersten Mal den Hydrema 912D Dumper mit Dieselpartikelfilter und Feuerlöschanlage ausgerüstet.“

 

Die Feuerlöschanlage Fogmaker aus Schweden startet automatisch, wenn es im Motorraum zu brennen anfängt. Der Fahrer wird dabei alarmiert. Bei dem Dieselpartikelfilter der Firma Puritech erfolgt die Filterselbstreinigung durch eine katalytische Beschichtung der Filteroberfläche. Dieses System ist zusätzlich mit einem Vorfilter ausgerüstet. „Die ersten zwei Maschinen bedeuteten wie immer eine Menge Arbeit, aber jetzt sind beide Systeme abgenommen und wir können dies als Standardlösungen anbieten“, sagt Roland Frank.

 

Wenn Sie mehr über die Hydrema Muldenkipper wissen möchten... wenden sich an: Hydrema Baumaschinen GmbH, Vertriebsleiter Henning Andersen, Tel. 0172 364 7307. 

 
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