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Mit dem neuen Hydrema 912HM mit 800 mm Reifen konnte das Bauunternehmen JKP ApS auf das Verlegen von Eisenplatten auf vielen Hundert Meter Fahrweg verzichten und zudem viele Maschinenstunden einsparen.

 

Reifenstärke, Radbreite, Bodenfreiheit und damit die Böschungswinkel sind entscheidende Faktoren für die Geländeeigenschaften eines Muldenkippers.

 

Der Hydrema 912HM wird mit 800 mm Reifen für das Fahren im Gelände ausgeliefert, ist aber auch mit 600 mm Reifen für die Straßenzulassung erhältlich.

 

Auszubildender Mikkel Poulsen, Bauunternehmer Jan Pilgaard Kristensen und Maschinenführer Per Thomsen Mühlbrandt vor einem Hydrema 912HM.

 

Die neuen Hydrema Muldenkipper bewähren sich selbst unter extremsten Bedingungen

 

Über das Wasser fahren kann er noch nicht – aber es fehlt nicht viel daran: Bei Renaturierungsarbeiten im Naturpark Skjern Enge (Dänemark) hat der Hydrema 912HM Aufgaben bewältigt, die als unlösbar galten, und dabei noch sehr viele Maschinenstunden eingespart.

 

Die 800 Millimeter breiten Reifen und die übergroßen Räder verleihen dem Hydrema 912HM einen äußerst geringen Bodendruck. Und das wurde in diesem Winter bei der Renaturierung der Flüsse Kirke Å und Ganer Å im dänischen Naturpark Skjern Enge besonders deutlich. Selbst bei strengem Frost hatten die Maschinen mit durchweichtem Untergrund zu kämpfen.

„Wir konnten den neuen Hydrema 912HM an Stellen und zu Zeiten einsetzen, an denen wir sonst aufgegeben hätten“, berichtet Jan Pilgaard Kristensen vom Bauunternehmen JPK ApS in Sdr. Felding. „Konkret konnten wir auf das Verlegen von Eisenplatten auf über 400 Meter Fahrweg verzichten. Außerdem haben wir viele Maschinenstunden eingespart, weil wir die Erde genau dort abladen konnten, wo sie hin sollte, etwa im früheren Flussbett. Wir brauchten sie also nicht mehr zusätzlich mit einem Bagger zu bewegen.“

 

Für einige Wochen im Januar und Februar hatte die Firma probeweise einen Hydrema 912HM und gleichzeitig einen Hydrema 912DS im Einsatz. Die Abkürzung HM steht für High Mobility, während das S für Suspension – Federung – steht, was auf die neue Aufhängung der Vorderachse mit Federung verweist. Dieses System ist beim Hydrema 912HM serienmäßig eingebaut.

„Die Tests mit den beiden Muldenkippern haben uns viel Freude gemacht“, sagt Jan Pilgaard Kristensen. „Die breiten Reifen und großen Räder sind perfekt bei sehr weichem Untergrund. Wir sind häufig bei Renaturierungsarbeiten im Einsatz, und dafür sind sie eine sehr gute Lösung. Die Federung der Vorderachse ist fantastisch. Ich habe zuvor nicht gedacht, dass dies von so großer Bedeutung ist.“

„Unsere Fahrer bewegen sich mit ihnen im Gelände einen halben Gang schneller vorwärts, ohne dass sie am Feierabend erledigt sind. Ich bin sicher, dass dies das System der Zukunft für die Hydrema Muldenkipper ist. Ganz zweifellos ist unser nächster Muldenkipper ein DS-Modell von Hydrema.“

 

Bei dem betreffenden Renaturierungsprojekt handelt es sich um den vierten Bauabschnitt eines größeren Projekts in der Nähe der Stadt Skjern. Die beiden Flüsse erhalten ihr ursprüngliches Bett inmitten tief gelegener Wiesen zurück. Das Gebiet ist durch neu angelegte Wanderwege erschlossen. Die Arbeiten werden voraussichtlich Anfang Mai beendet sein. Sie sind damit in der niederschlagsreichsten Zeit des Jahres durchgeführt worden. Die Niederschlagsmengen dieses Winters waren zudem besonders hoch.

 

„Die zusätzliche Bodenfreiheit ist ein weiterer Vorteil, wenn wir durch so durchweichtes Gelände fahren“, sagt Jan Pilgaard Kristensen. „Die Maschinen waren enorm gefordert, und dabei sind die 110 Millimeter Bodenfreiheit des Hydrema 912HM von großer Bedeutung, damit wir nicht im weichen Morast steckenbleiben.“

Der Maschinenführer Per Thomsen Mühlbrandt freut sich, die neuen Hydrema-Modelle fahren zu können. Und ganz besonders lobt er die Federung der Vorderachse.„Das ist sehr wichtig“, erklärt er. „Wir können sehr viel schneller fahren, ohne dass der Körper zu stark belastet wird. Wenn wir solche Arbeiten ausführen, werden wir ordentlich durchgeschüttelt.“ Während er das sagt, blickt er über das äußerst unregelmäßige, morastige Gelände, das bei Frost noch unebener wird.„Der einzige Nachteil ist, dass es die Fahrwege belastet, wenn wir schneller fahren. Aber wir schaffen viel mehr, und deshalb ist dies ein Problem, das beherrschbar ist“, meint Per Thomsen Mühlbrandt. „Bei anderen Arbeiten fahren wir vielleicht nicht so schnell, in der Kabine ist es dafür aber bequemer.“

 

Die Federung der Vorderachse ist aber nicht nur zur Steigerung der Produktivität entwickelt worden, sondern auch um das Arbeitsumfeld zu verbessern, wie Brian Boe Christensen betont, der Projektleiter für die Hydrema-Baureihe 912.

„Die Grenzwerte bei Ganzkörpervibrationen stehen in der Diskussion, und die entsprechenden Anforderungen werden in der Zukunft zweifellos verschärft“, erklärt Brian Boe Christensen. „Darum ist in der Entwicklungsabteilung von Hydrema ein Fachmann allein mit der Optimierung des Vibrationskomforts befasst. Außerdem haben wir dafür eigene Simulationswerkzeuge. Im Rahmen der Entwicklung der Vorderachsenfederung beim Hydrema 912DS und HM haben wir spezielle hydraulische Komponenten entwickelt, die genau auf diesen Zweck ausgerichtet sind.“

Die großen Räder und breiten Reifen bewirken, dass der Bodendruck um 30 Prozent geringer ist als bei einem serienmäßigen Hydrema 912D. Der Muldenkipper wurde u.a. für die Anlage von Golfplätzen entwickelt, bei der ein besonders niedriger Bodendruck erforderlich ist. Hierbei kann das neue Modell im Regelfall den gesamten Platz mit voller Ladung befahren, ohne die Grenzwerte für den Bodendruck zu überschreiten. Um die Belastung weiter zu verringern, kann der Hydrema 912HM auch mit Rasenreifen ausgeliefert werden.

 

Wie die übrigen Modelle ist auch der Hydrema 912HM als Multichassis-Modell ohne Kippmulde lieferbar. Auf dem Modell können beispielsweise ein Kran, Aufzug, Tankbehälter, Sandstreuer oder andere Geräte nach Bedarf montiert werden. Mit 600 Millimeter breiten Reifen kann der neue 912HM für das Befahren von Straßen mit Ladung zugelassen werden, ebenso wie die übrigen Modelle der Baureihe 912.

 

Wenn Sie mehr über die Hydrema Muldenkipper wissen möchten, klicken Sie auf www.hydrema.com oder wenden sich an: Hydrema Baumaschinen GmbH, Vertriebsleiter Henning Andersen, Tel. 0172 364 7307. 

 

912HM

Federung der Vorderachse, 10.000 kg Nutzlast, Böschungswinkel: 37o

Reifen  600/60-30.5   600/60-30.5 800/45-30.5   800/45-30.5
Kippfunktion Std. Tip  MultiTip   Std. Tip MultiTip  
Breite, mm 2540  2540  2870  2870 
Nutzlast * 10.000 kg 9.780 kg % %
Bodendruck ** 1,16 kg/cm2 1,21 kg/cm2 0,85 kg/cm2 0,89 kg/cm2

* mit Straßenzulassung - ** bei voller Ladung.

  

912DS

Federung der Vorderachse, 10.000 kg Nutzlast, Böschungswinkel: 28o

Reifen 600/55-26.5 600/55-26.5
Kippfunktion Std. Tip MultiTip
Breite, mm 2540 2540
Bodendruck bei voller Ladung 1,24 kg/cm2 1,25 kg/cm2

  

Quelle:

Bauunternehmen JPK ApS

Vielseitiges Bauunternehmen für Kanalbau, Erdbau, Betonbau u. Tiefbau

Inhaber: Jan Pilgaard Kristensen
Gegründet: 1990’er Jahren. Übernahme der Baufirma Egon Kristensen 2002
Beschäftigte: 12-14
Fuhrpark: Ein Hydrema 906D und ein Hydrema 912D, versch. Bagger bis 20 Tonnen
Website: www.jpkkloak.dk

 

 
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