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Seit der Firmengründung im Jahr 1880 wird der Familienbetrieb in fünfter Generation im Landkreis Landshut unter der Firmenbezeichnung Ludwig Rieder, Bayerbach, geführt. 2014 wurde die Einzelfirma in eine GmbH & Co. KG mit den Geschäftsführern Ludwig Rieder sen., Ludwig Rieder jun. und Dipl.-Ing. (FH) Christian Rieder umgewandelt. Nach dem Tod des Vaters im November 2020 führen die Söhne das Unternehmen gemeinsam weiter.
Es war der Vater, der sich wegen der engen Stadtbaustellen und der damit verbundenen Anforderungen verstärkt auf Messen umgesehen und die Entscheidung getroffen hat, sich mit HYDREMA auseinanderzusetzen. Durch ständige Marktbeobachtung und das Aufgreifen von Neuheiten und Innovationen hat der Betrieb alle konjunkturellen Schwankungen überstanden und beschäftigt heute fast 150 Mitarbeiter in den Kernbereichen Heizung, Sanitär und Tiefbau.
Dass seine Entscheidung richtig war, konnte der Senior zur Freude seiner Söhne noch erleben. Sein Sohn Ludwig Rieder jun. ist nicht nur für den operativen Bereich verantwortlich, sondern fährt auch selbst gern den MX16 und hat große Freude an dem HYDREMA: „Es ist wirklich ein Traum, in welche engen Lücken in der Stadt ich mit dem Bagger noch komme und wie sauber ich mich dort drehen kann. Die Umstände, unter denen wir Reparaturarbeiten bei Noteinsätzen oft durchführen müssen, sind nicht planbar und lassen sich nicht im Vorfeld einrichten. Man muss oft jede freie Lücke nutzen, die sich bietet. Und da der MX nicht nur im Heckbereich, sondern auch vorne extrem kompakt ist und dabei eine enorme Hubkraft entwickelt, ist er genau die richtige Maschine für uns.“ Zwei Jahre später wurde ein weiterer HYDREMA MX16G bestellt. Die dritte Maschine war ein MX14G, und in diesem Jahr hat sich das Unternehmen für einen MX17G entschieden, weil die Vorführmaschine den Fahrer Max Hauner überzeugt hat.
Auch Bruder Christian Rieder, der als Kaufmann der Hüter der Zahlen ist, steht hinter diesen Entscheidungen. Er prüft vor jeder Anschaffung die Wirtschaftlichkeit der Maschinen. Überzeugen konnten die HYDREMA-Bagger mit dem geringen Kraftstoffverbrauch des effizienten und zugleich sehr kräftigen Cummins-Motors (hier treiben 175 PS die Bosch-Rexroth-Pumpen an, die 407 Liter pro Minute fördern). „Wir haben auch andere Maschinen mit langem Heck, denn wir arbeiten ja nicht nur im engen Stadtbereich. Aber der HYDREMA arbeitet wirklich vorbildlich und überzeugt uns auch beim Verbrauch. Dank der Kombination aus niedrigem Verbrauch und großem Tank kann man mit einer Tankfüllung sehr lange arbeiten“, sagt Christian Rieder mit dem Blick des Kaufmanns.
„Den MX14G haben wir wieder verkauft, aber nur, weil uns die Ausladung zu kurz war“, erzählt Ludwig Rieder. „Wir arbeiten oft mit einem Anbausaugbagger, und dafür braucht man mehr Reichweite und Bewegungsfreiheit mit dem längeren Ausleger. Über HYDREMA haben wir den Kontakt zur EMB Baumaschinen GmbH bekommen, die uns als neuer HYDREMA-Händler betreut. EMB hat uns geholfen, für den MX14G einen neuen, glücklichen Besitzer zu finden – und das sogar unentgeltlich, was uns sehr gefreut hat und nicht selbstverständlich ist. So konnten wir einen Preis erzielen, der für beide Seiten fair war.“
Überhaupt schätzt man im Hause Rieder die Zusammenarbeit mit einem familiengeführten Unternehmen als betreuendem Partner. „Wegen der fairen Unterstützung haben wir bei EMB zunächst zwei KOBELCO-Minibagger mit 1,8 t und später noch einen weiteren 1,8-Tonner und einen 1,0-Tonner gekauft. Besonders schätze ich, dass der Firmeninhaber Michael Ellinger persönlich vorbeigekommen ist und sich mit Handschlag für die Aufträge bedankt hat. Dabei ist EMB kein kleiner Händler. Bei vielen Händlern bleibt eine solche Geste der Verbundenheit und Dankbarkeit leider auf der Strecke. Auch die betreuende Verkäuferin, Markéta Duchková Scheiber, ist sehr zuverlässig und kompetent.“

Neben allen Fragen rund um Heizung und Sanitär ist Rieder auch Fachpartner für Rohrleitungsbau, Hausentwässerung und Erdarbeiten in Bayerbach und Umgebung. Auch die Überprüfung und Sanierung von Rohren sowie das Verlegen von Gebäudeanschlüssen gehören zu den Schwerpunkten des Familienbetriebs. Ob Kanalbau, Erd- und Brunnenarbeiten, das Ausheben eines Schwimmteichs, Geländemodellierungen oder Notfallreparaturen in der eng bebauten Stadt: Immer sind Spezialisten mit dem nötigen Know-how und ein moderner Maschinenpark gefragt. Die rund 50 Mitarbeiter im Tiefbau bei Rieder sind diese Spezialisten – und dank der vielseitigen und leistungsstarken Bagger von HYDREMA auf alle Eventualitäten gut vorbereitet.
Nach Herstellerangaben ist der MX-Citybagger so kompakt und kräftig wie keine andere Maschine am Markt. Genau das müssen die Maschinen für die Rieders sein, denn die Baustellen in den Städten sind in der Regel sehr beengt, und die Schachtteile werden nicht zuletzt wegen der Wassermengen, die durchfließen müssen, immer schwerer. Der Einsatz eines Anbausaugbaggers erfordert außerdem eine kräftige Hydraulik. Den Saugbagger der Marke Tin-Bin hat Rieder bereits vor acht Jahren gekauft. Das Gerät des Herstellers BSB ist eine große Stahlbox, in die eine leistungsstarke Saugvorrichtung das Erdreich über einen Saugschlauch aufnimmt. Das Ende des Saugschlauchs ist mit einem rotierenden Stahlkranz ausgestattet, der den Boden im Saugbereich aufbricht, falls dieser noch fest ist. Der aufgenommene Boden wird über die hydraulische Bodenöffnung der Box entleert. Die Firma Rieder setzt den Saugbagger beim Bau von Sickerschächten und Sickerdohlen sowie beim Freilegen von Kabeltrassen ein. Bei Wasserrohrbrüchen erspart er aufwendige Handschachtungen. Lehmiger Boden ist für diese Anwendung weniger geeignet; nasse und kiesige Böden sind dagegen ideal, um das Loch schnell auszuheben.
„Wir sind unter anderem für den Wasserzweckverband im Umkreis von rund 100 km tätig, und da gibt es oft Notfalleinsätze“, erzählt Ludwig Rieder und beschreibt, wie sehr er diese Einsätze mit dem Bagger genießt. „Die Feinfühligkeit und die Kraft der Maschine beeindrucken uns sehr. Der MX16G ist hinten noch etwas kompakter als der MX17G, und auf der Baustelle geht es oft um jeden Zentimeter.“ Ludwig Rieder jun. ist mit „seinem“ MX16G sehr zufrieden: „Es ist wirklich eine Freude, mit der Maschine zu arbeiten. In drei Jahren, wenn mein MX16 zehn Jahre alt ist, kaufe ich mir einen neuen – mit Sicherheit wieder die gleiche Maschine, nur in einer anderen Lackierung.“ Er schmunzelt: „Aber die Farbe bleibt erst einmal ein Geheimnis.“
Auf dem Titelbild (von links nach rechts): Markéta Duchková Scheiber (Gebietsverkaufsleiterin, EMB), Claus Steinhofer (Kundendienstleiter, EMB), Eugen Becker (Mechaniker, Rieder), Martin Krieger (Werkstattleiter, Rieder), Max Hauner (Maschinist und Polier, Rieder) und Arnold Schuh (Regionalleiter, HYDREMA).